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Warum ist weißer Tee so kostbar?

Im alten China war weißer Tee nur dem Kaiser vorbehalten. Heute ist das zum Glück anders. Aber was macht ihn so kostbar?

Die Verarbeitung ist vergleichsweise einfach, allerdings ist das Ernten ungemein aufwändig.
Weißer Tee wird kaum bearbeitet – weder gerollt, noch fermentiert. Nach der Ernte wird er lediglich getrocknet. Dazu wird er auf großen Bambusmatten ausgebreitet und ein bis drei Tage an der frischen Luft getrocknet. Wenn das Wetter feucht und nass ist, weicht der Teemister auf gut belüftete Innenräume aus. Das natürliche Welken entzieht dem Tee die Feuchtigkeit.
Sind 80 bis 90 Prozent der Feuchtigkeit entwichen, werden die Blätter für wenige Minuten auf über 100 Grad erhitzt, um die Oxidation zu stoppen und ihn haltbar zu machen.
Die spezielle Art der Sonnentrocknung bringt den einmalig mild-süßen Geschmack hervor. Weißer Tee ist naturbelassen wie kein anderer Tee.

Welche Qualitäten gibt es? Entscheidend für die Qualität ist die Ernte. Die höchste Qualität hat ein Silver Needle, bei dem nur die Blattknospen verarbeitet werden. Für ein Kilo Tee benötigt man 25.000 bis 30.000 Blattspitzen, die ausschließlich per Hand gepflückt werden und das nur an wenigen Tagen im Frühjahr. Das macht weißen Tee so kostbar.
Bei dem beliebten und am meisten bekannten Pai Mu Tan – zu Deutsch „Weiße Pfingstrose“ – wird nach dem Prinzip „two leaves and a bud“ gepflückt, zwei Blätter und eine Knospe. Je weniger die Blätter gedrückt sind, desto besser. Bei den weiteren Qualitätsstufen kommen noch ein oder zwei ältere, gröbere Blätter beim Pflücken hinzu.



Wo wird weißer Tee geerntet?
Ursprünglich stammt weißer Tee aus der chinesischen Provinz Fujian. Heute ist er in vielen Anbaugebieten weltweit verbreitet. Indien, Nepal, Japan, Kolumbien, Vietnam, Thailand, Taiwan – um nur einige zu nennen.

Woher kommt der Name?
Weißer Tee hat seinen Namen von den Knospen, die mit einem weiß-silbrigen Flaum behaart sind, wie man sehr gut an unserem Silver Yunnan sehen kann. Der Aufguss ist oft sehr hell, fast weißlich.

Wie wirkt weißer Tee?
Weißer Tee wirkt kühlend, enthält viele anti-oxidative Polyphenole und Catechine sowie Koffein, das anregend wirkt und die Konzentrationsfähigkeit steigert. Er hat kaum Gerbsäure und ist daher sehr magenfreundlich.

Wie schmeckt weißer Tee? Weißer Tee sollte mit ca. 80 Grad heißem Wasser ca. 1-2 Minuten ziehen. Sein Aufguss ist sehr hell – über champagnerfarben bis hellbraun.
Der Geschmack ist mild, samtig, blumig, ein wenig süßlich, manchmal würzig, aber nie bitter.
Weißer Tee eignet sich sowohl für Cold Brew als auch für Mehrfachaufgüsse, wobei dann die Ziehzeiten reduziert werden.